- XML ist keine "fertige" Auszeichnungssprache wie HTML, sondern eine Metasprache.
Die Dateistruktur mit Tags wird per DTD oder per XML-Schema festgelegt
- Daten liegen in Klartext vor, Dokumente sind klar strukturiert
- XML ist nicht proprietär, sondern frei verfügbar: keine Lizenzprobleme
- XML ist ein universelles Datenaustauschformat
- Es gibt bereits mehr als 450 Standards für XML
- Aus XML werden XML-Dialekte abgeleitet, z.B.
XHTML(HTML-Nachfolger), SwiftML (internat.Zahlungsverkehr),
ebXML (E-Business), MathML (Mathematik)
- Parsen: Lesen von XML-Dokumenten v.a. zum Generieren von HTML, WML, TXT, PDF mit Hilfe von XSL
Die XML-Standards werden vom W3C-Consortium ( = World Wide Web Consortium),
einem internationalen Gremium, in Form von Recommendations erstellt.
Die Standards werden von den Mitgliedern des W3C, d.h. deren Beauftragten, in einem genau
festgelegten Procedere vorgeschlagen, diskutiert, bewertet und festgelegt.
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1. Working Draft - vom W3C zugelassene Arbeitsposition einer Arbeitsgruppe 2. Last Call Working Draft - ein Working Draft, das die relevanten Anforderungen der Arbeitsgruppe erfüllt - öffentl. technischer Report, zur öffentl. Besprechung 3. Candidate Recommendation - Aufruf an Öffentlichkeit, Erfahrungen bei der Implementierung zu machen und mitzuteilen 4. Proposed Recommendation - ein technischer Report, vom Direktor an das Advisory Comitee zur Besprechung 5. W3C Recommendation - W3C stimmt einer Verbreitung zu |
| (Grafik des W3C) |
der Standard: Extensible Markup Language (XML) 1.0 (Fifth Edition)
die deutsche Übersetzung: Extensible Markup Language (XML) 1.0 (Zweite Auflage)
Die Standards des W3C (World Wide Web Consortiums) werden als "Recommendations" (Empfehlungen) bezeichnet.
Sie entstehen in einem festgelegten Prozeß.
1. clientseitiges Parsen im Browser Vorteile: Parser allgemein verfügbar, geringe Serverbelastung Nachteile: hohe Netzlast (viele Daten zu übertragen) Abweichungen vom W3C-Standard, begrenzte technische Fähigkeiten kein zeitnaher Zugriff auf Datenbanken möglich unterschiedliche Parser bei unterschiedlichen Browsern 2. serverseitiges Parsen bei Seitenaufruf – dynamisches Generieren von HTML oder PDF Vorteile: zeitnaher Zugriff auf Datenbanken möglich geringe Netzlast (wenig Daten zu übertragen) einfache Browser auf der Clientseite genügen Nachteile: hohe Serverbelastung, langsam bis sehr langsam (Kostenfaktor Arbeitszeit!) 3. Bereitstellung schon geparster Seiten in Text- oder HTML-Format oder als PDF Vorteile: sehr schnell v.a. bei HTML oder Text geringe Netzlast (wenig Daten zu übertragen), niedrige Serverbelastung einfache Installation, einfache Browser auf der Clientseite genügen Nachteile: kein zeitnaher Zugriff auf Datenbanken möglich nicht alle Möglichkeiten von XML sind einsetzbar
Java-Parser Vorteile: Umsetzung vieler XML-Techniken offene Quellen erlauben eigene Entwicklungen sehr unabhängig vom Betriebssystem Nachteile: eingeschränkte Geschwindigkeit eigene Entwicklungen komplexer als bei Scriptsprachen Parser mit Perl, PHP, Python, C Vorteile: sehr schnell offene Quellen erlauben eigene Entwicklungen Nachteile: weniger XML-Techniken als bei Java-Parsern umgesetzt eigene Entwicklungen einfacher als bei Java-Parsern Parser als ausführbare Datei (xt.exe) Vorteile: sehr schnell, einfach zu installieren Nachteile: nicht alle XML-Standards funktionieren, z.B. CDATA nur für Windows-Rechner geeignet keine eigene Entwicklungen möglich, unflexibel
Im Standard XML 1.0 fehlt der Zeilenumbruch für Mainframes.
Will man XML-Dokumente auf einem Mainframe-System mit Zeilenumbrüchen im Code darstellen,
muss man den Code um Zeichen erweitern, die nicht dem Standard XML 1.0 entsprechen.
Exportiert man diese Dokumente für Nicht-Mainframes, muss man diese Zeichen entfernen.